Lebensordnung2017-03-12T16:28:27+00:00

Lebensordnung

Das Alleinstellungsmerkmal einer einzigartigen Gesundheitslehre

Kneippverein Bad Bevensen Lebensrhythmus

Lebensrhythmus

Dieses Element verbindet die übrigen vier Wirkprinzipien miteinander und liefert die Grundlage für ein Leben in größtmöglicher Ausgeglichenheit und Harmonie mit der Gesellschaft und der Umwelt.

Eine gesunde Lebensweise begegnet den Belastungen des Alltags mit einem entsprechenden Ausgleich in Ihrem Innern.

Wasser

Wasser machte Sebastiann Kneipp berühmt. Er heilte seine Tuberkolose durch Bäder im kalten Flusswasser und entwickelte daraus ein komplexes System für Gesundheitsförderung. Bei klassischen Wasseranwendungen wird es Ihnen prickelnd heiß und kalt!
Wasser als Träger von Wärme und Kälte hält gesund, stärkt die Leistungsfähigkeit, aktiviert die Abwehrkräfte und verfeinert Ihre Selbstwahrnehmung.

Kneippverein Bad Bevensen Wasser
Kneippverein Bad Bevensen Bewegung

Bewegung

Wandern, Radfahren, Schwimmen, Walken oder sanfte meditative Bewegungsformen aus fernen Ländern – es gibt viele Möglichkeiten, genau das Richtige für mehr Entspannung, mehr Beweglichkeit und Freude im Leben zu finden. Je nach Beruf, Lebensweise und persönlichem Stressfaktor treffen Sie Ihre Wahl aus dem Angebot des Kneipp-Vereins oder Ihrer Umgebung. Kneipp bedeutet Bewegung sinnvoll in den Alltag zu integrieren und damit Ausdauer, Koordination und das Herz-Kreislauf-System zu stärken.

Bieten Sie dem Krankmacher Nummer 1 unserer Zeit die Stirn: dem Stress. Einen Gesundheitsbonus erreichen Sie mit Bewegung im Freien – Licht und Luft streicheln die Seele.

Ernährung

Essen nach Kneipp ist einfach gut. Schmackhaft, vielseitig, vollwertig und frisch.

In der Zubereitung geben Sie den regionalen Produkten der Saison den Vorzug.

Ballaststoffreiche Kost fördert Ihr Wohlbefinden und Ihre Vitalität, macht Sie fit für die Anforderungen des Alltags und versorgt Sie mit allem was der Körper braucht.

Kneippverein Bad Bevensen Ernährung
Kneippverein Bad Bevensen Kraeuter

Kräuter

Gesunde Wirkung aus der Natur! So schützen Sie sich vor Krankheiten und lindern viele Beschwerden. Sebastian Kneipp war ein überzeugter Experte und Phytotherapeut. Nach seinem Tod bewies die Forschung, wie recht er mit seinem Empfehlungen hatte. Lernen auch Sie die Hausmittel schätzen, die er vor 150 Jahren eingesetzt hat. Ob als Tee, Gewürz, Wickel- und Badezusatz oder Salbe. Pflanzen sind Vielseitige Helfer für Gesundheit und Wohlbefinden.

Heilkräuter

Zu unserem Jahres-Thema Heilkräuter haben wir Ihnen hier einiges Wissenswertes aufgeschrieben.

Kneippverein Bad Bevensen Heilkräuter

Borretsch

Frische Kräuter

Frische Kräuter sind nicht nur eine Wohltat für Auge und Gaumen, gerade jetzt im Winter sind sie auch für unsere Gesundheit von Vorteil. Die heute gebräuchlichen Küchenkräuter stammen aus den unterschiedlichsten Gebieten und wurden teilweise schon seit Jahrtausenden genutzt, bevor sie ihren Weg in die deutschen Küchen fanden —viele stammen aus dem Mittelmeerraum. Ein großer Teil der Kräuter war nicht nur fester Bestandteil der Küche, sondern auch der Apotheke. Basilikum, Petersilie, Dill, Rosmarin, Thymian, Salbei —sie alle wurden und werden nicht nur als Gewürz, sondern auch als Heilkraut geschätzt.

Unser Tipp: Küchenkräuter

Frische Kräuter enthalten außerordentlich viele Vitamine, vor allem Vitamin C und B2. Besonders hervorzuheben ist hier die Petersilie, die eine wahre Vitamin-C-Bombe ist. Frische Kräuter bieten zudem, neben ätherischen Ölen, einen hohen Gehalt an Folsäure, Eisen, Kalzium, Kalium, Magnesium und Carotinoiden. Würz- und Bitterstoffe regen den Appetit, die Verdauungssäfte und den Stoffwechsel an. Ätherische Öle wirken entschäumend und dadurch entblähend. Insgesamt kommt es auch zu einer Stärkung des Immunsystems.

Übrigens:

Typische Sommer-Kräuter müssen im Haus überwintern. Petersilie und Schnittlauch können einfach ausgegraben und eingetopft werden. Insbesondere Rosmarin, Lorbeer, Thymian und Salbei sollten vor den ersten Minusgraden Schutz im Hause finden. Der Standort für die Küchenkräuter sollte frostfrei, kühl und hell sein. Das Fensterbrett in der Küche eignet sich dafür ebenso wie das unbeheizte Schlafzimmer.

Heilkräuter

Frische Kräuter sind nicht nur eine Wohltat für Auge und Gaumen, gerade jetzt im Winter sind sie auch für unsere Gesundheit von Vorteil. Die heute gebräuchlichen Küchenkräuter stammen aus den unterschiedlichsten Gebieten und wurden teilweise schon seit Jahrtausenden genutzt, bevor sie ihren Weg in die deutschen Küchen fanden -viele stammen aus dem Mittelmeerraum. Ein großer Teil der Kräuter war nicht nur fester Bestandteil der Küche, sondern auch der Apotheke. Basilikum, Petersilie, Dill, Rosmarin, Thymian, Salbei -sie alle wurden und werden nicht nur als Gewürz, sondern auch als Heilkraut geschätzt.

Wildkräuter

Frühling: Brennnessel, Giersch, Spitzwegerich, Löwenzahn, Bärlauch. Sommer: Johanniskraut, Schafgarbe, Kamille, Mädesüß, Minze, Thymian Herbst: Goldrute, Beinwell, Hagebutte, Hopfen

Alle Frühlingspflanzen können in einer Krauter-Suppe zusammen mit Zwiebel, Muskat und Gemüsebrühe Verwendung finden.

Aus einer Handvoll Löwenzahnblüten und Zitronensaft, Zitronenschale, 1 Liter Wasser und 1 kg Zucker kann in einem längeren Kochvorgang Sirup entstehen, der verdünnt mit Mineralwasser ein stoffwechselanregendes Erfrischungsgetränk wird. Mit Gelierzucker statt des Zuckers entsteht ein gutes Gelee.

Aus 2 Stängel Minze, 3 Stängel Thymian, 3 EL. Honig, 250 ml Buttermilch wird eine Reinigungsmilch. Die gehackten Krauter mit 120 ml Wasser zu einem starken Tee kochen, abkühlen lassen dann abseihen und mit den anderen Zutaten in einem Topf leicht erwärmen. Alles gut verrühren und in Flaschen füllen, gut verschließen und kühl aufbewahren. Vor dem Öffnen schütteln und mit einem Wattebausch auf dem Gesicht, Hals und Dekolleté kurz einwirken lassen, dann mit warmen Wasser abwaschen.

Beinwell-Wurzeln fein raspeln und in einem Mulltuch über Nacht auf die schmerzenden Stellen legen. Gegen Nerven-u. Gelenkschmerzen und auch gegen Blutergüsse.

Quelle: Wildkräuter-Fibel Mein Schönes Land

Viel Freude beim Wildkräutersammeln

Frühlings-Kräuter

Unser Frühlings-Tipp: Bärlauch

Der Bärlauch, volkstümlich auch als Wilder Knoblauch bekannt, wirkt schwach gefäßerweiternd und sorgt für bessere Fließeigenschaften des Blutes. Auch senkt er Gärung und Fäulnis im Darm und beeinflusst die Drüsen- und Verdauungstätigkeit positiv.

Blumenkohl-Brokkoli-Gratin mit Bärlauch

Zutaten für zwei Portionen: 200 g Blumenkohlröschen, 200 g Brokkoli, 20 g Butter, 20 g Din-kelmehl, Gemüsebrühe, 100 g Sahne, 80 g geraffelter Emmentaler Käse, 10 Blatt Bärlauch.

Zubereitung

Blumenkohl und Brokkoli bissfest garen und das Garwasser auffangen. Aus Butter und Mehl eine Mehlschwitze herstellen und mit Gemüsefond zu einer flüssigen Sauce kochen. Mit Brühe abschmecken und mit Sahne verfeinern.

Bärlauch zugeben und mit dem Gemüse in eine feuerfeste flache Form geben. Mit Emmentaler bestreuen und im heißen Ofen überkrusten lassen.